Taotronics Soundliberty 80 im Test
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Heute gibt es ein weiteres Modell von TaoTronics im Test. Der SoundLiberty 80, hat ein interessantes Design, denn auf der Außenseite sehen wir eine Art Regenbogenlack. Außerdem gibt es eine Ladebox und eine Näherungssensor.

 

Lieferumfang des TaoTronics SoundLiberty 80

Info: Rabattcode für Amazon "3XZCGYPU". Gültig bis 15.11.2020.
Lieferumfang des TaoTronics SoundLiberty 80

Der Lieferumfang des SoundLiberty 80 besteht aus:

  • Anleitung (DE und weitere)
  • Kopfhörer
  • Ladekoffer
  • USB-C Kabel (12 cm ohne Stecker)

Im Testvideo gibt es das Unboxing, eine Mikrofonaufnahme und mehr.

Kapitel

  • 00:00 Intro
  • 00:12 Unboxing
  • 04:43 Aufladen & Pairing
  • 06:38 Bedienelemente
  • 08:39 Klang
  • 10:38 Tragekomfort, Design & Verarbeitung
  • 12:23 Mikrofontest
  • 13:37 Fazit

 

Aufladen & Pairing

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Ladekabel, USB-C
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Lade-LED

Die Kopfhörer werden zunächst einmal in die Ladeschale eingelegt und mit dem USB-C Kabel an den Strom angeschlossen. Das mitgelieferte Kabel ist mit ca. 12 cm allerdings sehr kurz. Sobald Strom fließt blinkt die LED vorne an der Ladeschale blau. Wie lange die Ladezeit offiziell ist, konnte ich nicht herausfinden. Nach etwa 3-4 Stunden war bei mir allerdings alles voll geladen. Wenn der interne Akku des Ladekoffers voll geladen ist, dann leuchtet die blaue LED permanent auf.

Es gibt auch eine Schnelladefunktion, denn 5 Minuten laden sorgt dafür, dass der Kopfhörer für bis zu einer Stunde hält. Die Kopfhörer halten laut Herstellerangabe bis zu 4 Stunden durch und die Ladebox ermöglicht es sie bis zu 4 mal darin aufzuladen.

Mit etwa 70-80% Lautstärke und durchgängiger Powermusik haben die Kopfhörer bei mir 2 Stunden und 41 Minuten durchgehalten. Was ich dabei interessant fand ist, dass sie sich abgeschaltet haben und das Handy in den Bluetooth-Einstellungen aber immer noch 40% Akku angezeigt hat. 

Wenn wir die Kopfhörer in den Ladekoffer einlegen und den Deckel schließen, dann laden sich diese auf. Allerdings ist mir nicht klar, woran ich erkenne könnte, wann diese voll geladen sind. Im Handy sehe ich den Akkustand und nach 2-3 Stunden waren sie auf jeden Fall bei 100%.

Nehmen wir die Kopfhörer aus der Ladeschale so versuchen sie sich mit dem zuletzt verbunden Gerät zu verbinden. Ist das nicht möglich, so aktiviert sich automatisch der Pairingmodus. Eine LED am Kopfhörer die irgendwie leuchtet oder blinkt gibt es hier nicht. Wir können die Kopfhörer nun ganz normal, wie jeden anderen Bluetooth-Kopfhörer auch, in den Einstellungen auswählen.

Nehmen wir die Kopfhörer das nächste mal heraus dann ertönt "Power On" und wenn sie sich verbinden können "connected", andernfalls hören wir "pairing".

 

Bedienelemente

Regenbogenlack, Touchfläche mittig

Der Taotronics SoundLiberty 80 besitzt eine Touchfläche auf der Außenseite und zwar dort, wo wir diesen Regenbogenlack sehen. Die Steuerung gefällt mir soweit gut, bzw. die Touch-Gesten regieren gut.

  • Rechts hoch oder runterwischen erhöht bzw. senkt die Lautstärke.
  • Links nach unten wischen springt ein Lied vor.
  • Rechts nach oben wischen springt ein Lied zurück.
  • Links oder rechts doppeltippen pausiert Musik oder setzt sie fort.
  • Links oder rechts zwei Sekunden drücken und halten öffnet den Sprachassistenten des Handys.

Telefonanrufe managen ist auch möglich:

Telefonfunktionen

  • Anruf annehmen: Einmal antippen
  • Auflegen: Tippen und 2 Sekunden halten
  • Anruf ablehnen: Tippen und 2 Sekunden halten

Die Touchsteuerung funktioniert im Übrigen nur, wenn wir die Kopfhörer tragen! D.h. wenn wir sie ablegen, dann können wir nicht aus Versehen irgendwas aktivieren. Auch sehr sinnvoll wie ich finde.

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Resetknopf
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Ladekoffer

Auf der Rückseite der Ladebox befindet sich die Resettaste um den Kopfhörer zurückzusetzen, sollten einmal Probleme auftreten. Die Kopfhörer werden für ein Reset einfach eingelegt und die Resettaste dann für ca. 10 Sekunden gedrückt und gehalten.

Die Kopfhörer besitzen einen Näherungssensor bzw. ich vermute eher, dass es zwei sind. Nehmen wir die Kopfhörer heraus, so wird die Musik pausiert und setzen wir sie wieder ein, dann wird sie fortgesetzt. Wenn ich Musik im herausgenommen Zustand abspielen will, dann muss ich das Loch oben und auch das auf der Innenfläche mit dem Finger abdecken. Wenn wir die Kopfhörer also einfach ablegen, dann können wir die Näherungssensoren nicht durch eine Tischplatte auslösen. Gut durchdacht.

Der Kopfhörer kann per Sprache gesteuert werden. Eine nette Spielerei, aber in der Öffentlichkeit werde ich das wohl kaum nutzen. Zuerst müssen wir "HEY TT" sagen und dann stehen verschiedene Kommandos zur Verfügung, allerdings nur auf Englisch!

  • Pause music (pause)
  • Play music (abspielen)
  • Volume up (Lautstärke erhöhen)
  • Volume down (Lautstärke senken)
  • Next song (nächstes Lied)
  • Previous song (vorheriges Lied)
  • Pick up (Anruf annehmen)
  • Hang up (Anruf beenden)

Damit die Befehle funktionieren darf das Handy nicht gesperrt sein, das sollte klar sein, da die Sprachbefehle darüber laufen.

 

Klang

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Anleitung
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Design SoundLiberty 80

Der Kopfhörer verfügt über SBC, aptX und AAC. Mein Handy ist aptX fähig, deshalb sehen wir hier auch den aptX-Codec. Es gibt ein sehr leises Grundrauschen, was ich aber fast nicht höre, selbst wenn ein Hörbuch läuft. Ich finde deshalb, dass sich der SoundLiberty 80 auch für Hörbücher eignet.

  • "Suzanne Vegas Gypsy" klingt klar und sauber. Höhen und Mitten sind klar. Die Bassdrum ist auch da, könnte aber einen Tick kräftiger sein.
  • "Where is my mind" in der Pianoversion klingt schön klar und die Höhen sind sauber. Gefällt mir sehr gut.
  • "Bullet for my valentines" "Waking the deamon" klingt auch wirklich sehr gut. Die E-Gitarren kommen perfekt rüber. Auch der Bass ist gut.
  • Die Basspur von "Better of alone" klingt präzise und kräftig.
  • "Dr Dre´s" "The next Episode" klingt auch gut. HiHats sind sauber, alles klingt gut abgestimmt.
  • "Avicii´s Wake me Up" klingt sehr gut abgestimmt. Vor allem die Stimme am Anfang ist nicht, wie so oft zu stark in den Höhen. Aber auch die Bassspur ist auf einem guten Niveau ohne zu dominieren.

Der Kopfhörer klingt sehr gut finde ich, er hat keine Dominanzen. Alles klingt neutral, so wie ich es bevorzuge. Sein Preis liegt zum Testzeitpunkt bei 80€ und da erwarte ich auch einen guten Klang. Wer allerdings Fan von "mehr Bass" bzw. Bassdominanz ist, dem könnte der Bass aber etwas zu schwach sein. Ich sage das deswegen, weil ich weis, dass es einige Leser geben wird, die es mögen, wenn der Bass so richtig "ballert". Beim Training nutze ich im übrigen auch einen Kopfhörer der eine massive Bassdominanz aufweist. Wenn ich normal Musik konsumiere aber nicht.

Für mich ist der SoundLiberty 80 allerdings sehr schön abgestimmt und mir gefällt die Abstimmung von Bass, den Höhen und den Mitten. Für mich persönlich ist der Bass genau richtig. Ein wichtiger Punkt bei diesem Kopfhörer ist, dass ihr ihn richtig in die Ohrmuschel eindrehen müsst ansonsten ist der Klang nämlich logischerweise schlecht. Dreht ihr ihn z.B. zu stark nach vorne oder hinten, dann ist das so. 

 

Tragekomfort, Design und Verarbeitung

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Im Ohr
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Regenbogenlack

Auf den Fotos wo ich den Kopfhörer im Ohr Trage sitzt der Kopfhörer im Übrigen nicht ganz optimal. Wir setzen ihn ins Ohr und drehen ihn quasi etwas nach vorne, damit der Ausgang, die schwarze Fläche(Treiberausgang siehe Bild 1 unten), auf dem Gehörgang sitzt. Das solltet ihr beim ersten Test mit Musik einfach selbst ausprobieren.

Der Tragekomfort ist im Vergleich zu den anderen Stöpseln, welche aktiv in den Gehörgang gedrückt werden müssen, extrem gut. Für mich ist der Kopfhörer sehr bequem zu tragen und er drückt bei mir absolut nicht. Wer schon einmal InEar-Kopfhörer in diesem "Pod-Design" getragen hat, der weis wovon ich rede.

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Kopfhörer mit Treiberausgang - Bild 1
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Kopfhörer von der Seite

Für alle die es hassen, wenn sie etwas in den Gehörgang drücken müssen, ist ein solches Pod-Design eventuell eine Möglichkeit trotzdem eine InEar Bauweise zu nutzen.

Ein Stöpsel wiegt ca. 5 Gramm und damit ist der InEar-Kopfhörer sehr leicht. Bei mir halten die Pods auch fest, wenn ich etwas herumhüpfe und durchs Haus renne. Leicht Joggen könnte ich damit auch. Denkt aber daran, dass der Halt hier extrem Abhängig von der Ohrknorpelform ist, da es keine Hooks oder Gummipolster gibt! Bei den AirPods gab es ja auch schon damals das Problem mit dem Halt bzw. dass dieses Pod-Design eben leichter herausfallen kann, als wenn wir Gummihooks haben.

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Maße
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Innenseite

Das Design gefällt mir sehr gut. Alles, bis auf die Außenseiten ist schneeweiß gehalten. Die beiden Außenseiten der Kopfhörer sind mit einer Art Regenbogenlack versehen. Das ist doch mal was anderes und ich finde es eigentlich recht schick. Design ist aber Geschmackssache. Die Ladeschale ist mattweiß bzw. sie ist mit einer samtartigen Beschichtung versehen. Von der Verarbeitung her wirkt alles solide und wertig. Tragekomfort, Design und Verarbeitung sagen mir sehr zu.

 

Mikrofontest

Wir können mit dem Kopfhörer telefonieren und oben im Video gibt es eine Testaufnahme, siehe Zeitstempel.

 

Technische Daten

Taotronics Soundliberty 80 im Test
Title TaoTronics Soundliberty 80 im Test - Bluetooth InEar-Kopfhörer mit Regenbogenlack
Hersteller Bluetooth-Kopfhörer, Taotronics
Preis 50 - 100 EUR
Übetragungstechnik Bluetooth
Geräuschreduzierung(ANC) Nein
Ladestation Ja
Betriebszeit 4
Ladezeit ?
Zusammenfalten Nein
Ohrpolstermaterial unbekannt
Audio-Übertragungsbereich
Geräuschpegelabstand
Impedanz
Klirrfaktor bei 1KHz
Modulationsart
Reichweite (Meter) 10
Schalldruckpegel bei 1 kHz
Stromversorgung
Surround Nein
Trägerfrequenz 2,4 GHz
Wandlerprinzip
Sonstiges
  • Audio-Codec: aptX, AAC, SBC
  • Spielzeit: 4 Stunden, insgesamt bis zu 20 Stunden mit dem Ladekoffer(16 Std.)
  • Bluetooth-Version: 5.0
  • Modell: TT-BH080 - Soundliberty 80
  • CVC 8.0
  • 12 mm Driver

 

Fazit

Der SoundLiberty 80 ist mit einem Preis von um die 80€ in der preislichen Mittelklasse anzusiedeln. Vom Design her besitzt er durch den Regenbogenlack etwas, was ich bisher so noch nie gesehen habe. Riskant vom Hersteller, wegen dem bling-bling Effekt, aber manch einer liebt es auch. Recht selten ist so ein Lack auf jeden Fall.

Es ist auch möglich nur einen Ohrhörer zu nutzen, dann wird eben nur der eine herausgenommen und eingesetzt. Es gibt am Kopfhörer selbst keine LEDs, da blinkt oder leuchtet also nichts. Klang und Tragekomfort gefallen mir persönlich sehr gut. Die Laufzeit ist mit um die 2,5 Stunden bei 70-80% Lautstärke allerdings etwas knapp. Für ein langes Training oder die Fahrt zur Arbeit/Schule etc. reicht das aber locker aus. Kurz bevor die Batterie leer ist, ertönt im Übrigen der Sprachhinweis "battery low" und danach sind maximal noch 10 Minuten möglich.

Jetzt wisst ihr Bescheid und könnt selbst eine Entscheidung treffen. Das war ein weiterer Testbericht von mir für dich und ich hoffe er hilft dir weiter. 

 

Über den Autor

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Produkt Tags
Tragekomfort:
6
Verarbeitung:
5
Ausstattung:
6
Tonqualität:
6
Preis/Leistung:
5
Gesamtwertung:5.60 von 6 Punkten
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