PaMu Quiet im Test
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Heute schaue ich mir einen Kopfhörer an auf den ich durch Indiegogo aufmerksam geworden bin. Das ist eine Crowdfunding Palattform. Es handelt sich um den PaMu Quiet welcher neben ANC(Active Noise Cancelling) auch eine App besitzt. Los gehts.

 

Leseempfehlung: Der beste Active-Noise-Cancelling Kopfhörer 2019

Lieferumfang des PaMu Quiet

Lieferumfang des PaMu Quiet

Der Lieferumfang:

  • Kopfhörer
  • Ladeschale
  • Polster in S/M/L
  • Trageschlaufe
  • USB-C Ladekabel
  • Anleitungen
  • Tasche

Im Video gibt es wie immer das Unboxing, Mikrofonaufnahmen und mehr.

Kapitel

  • 00:00 Intro
  • 00:12 Unboxing
  • 07:52 Pairing & Aufladen
  • 09:54 Bedienelemente
  • 11:22 Tragekomfort, Verarbeitung & Design
  • 13:29 ANC
  • 15:19 Klang
  • 16:46 Mikrofontest
  • 17:48 App
  • 21:40 Fazit

 

 

 

Pairing & Aufladen

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Aufladen
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LED Ring

Wir legen die Kopfhörer direkt in das Ladecase ein und schließen dieses dann mit dem USB-C Kabel an den Strom an. Das beiliegende Kabel ist ohne Stecker etwa 30 cm lang. Sobald Strom fließt leuchtet im Deckel eine LED blau, welche den Ring blau blinken lässt. Den Ring sieht man aber nur von vorne und seitlich blau. Wenn das Ladecase voll geladen ist, dann leuchtet der Ring permanent blau.

Das Ladecase verfügt über einen integrierten 500 mAh Akku, mit dem sich die Kopfhörer laut Anleitung bis zu zwei mal aufladen lassen. Auf Grund der Kapazität vermute ich aber eher bis zu 3 mal.

Laut Hersteller liegt die Laufzeit bei etwa 3,5 Stunden. In Meinem Praxistest habe ich mit etwa 70% Lautstärke 3 Stunden und 30 Minuten erreicht. Das ist fast genau der angegebene Wert. Die Lautstärke von 70% ist hier etwas lauter als ich sonst höre und wie immer habe ich durchgängige Powermusik abgespielt.  

Legen wir die Kopfhörer ein, so werden diese aufgeladen. Es gibt allerdings keine Ladestandsanzeige an der wir erkennen können, wann diese voll geladen sind. Die Ladezeit liegt aber bei um die 2 Stunden. In modernen Handys erkennen wir den Akkustand ohnehin in den Bluetooth-Einstellungen. Eine Schnellladefunktion gibt es auch, denn 15 Minuten laden reicht angeblich für 2 Stunden. Das konnte ich so weder bestätigen noch widerlegen. Schnurloses laden mit Qi/Typ C ist möglich. Ich verfüge allerdings über kein solches Gerät.

Nehmen wir die Kopfhörer heraus, so begeben sie sich in den Pairingmodus, zumindest, wenn sie noch nie verbunden waren. Die LED am linken Kopfhörer blinkt jetzt abwechselnd blau und rot. Wie immer öffnen wir die Bluetootheinstellungen, und sehen hier aber zweimal das Modell(L und R). Wir wählen den linken(L) aus und dann kommt eine Abfrage für die Verbindung mit dem rechten.

Nehmen wir ihn beim nächsten mal heraus, dann ertönt ganz kurz "pairing" und dann hören wir "connected".

 

Bedienelemente

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Kopfhörer
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Ohrpolster

Der PaMu Quiet hat auf der Außenseite jeweils eine Touchfläche. Diese befindet sich über dem Logo. Tippen wir einmal links oder rechts, dann ertönt ein "Ding" Ton und die Musik wird pausiert oder fortgesetzt. Das Doppeltippen und das lange Drücken können wir über die App individuell anpassen. Das sieht dann folgendermaßen aus.

Fürs Doppeltippen stehen folgende Aktionen zur Verfügung:

  • ANC-Modus
  • Sprachassistent
  • Vorheriges Lied
  • Nächstes Lied
  • Lautstärke erhöhen
  • Lautstärke senken

Für langes Drücken stehen die selben Funktionen zur Verfügung. Wie wir sehen, kann dies für rechts und links unterschiedlich konfiguriert werden. Das gefällt mir sehr gut und in der Vielfalt habe ich das bisher so noch nicht gesehen. Die App kann noch etwas mehr, aber das zeige ich im Video genauer.

Über die App können wir außerdem die ANC-Wechselfunktion ändern. Außerdem gibt es einen "Transparent Modus", welcher wo anders als Hearthrough bezeichnet würde. Dabei werden die Umgebungsgeräusche durchgeschleift.
Es gibt momentan zwei Optionen:

  • "Transparenter Modus"/"ANC an"
  • "Transparenter Modus"/"ANC an"/"ANC aus"

Telefonfunktionen gibt es auch:

  • Bei ankommendem Anruf links/rechts zweimal tippen um ihn abzulehnen
  • Annehmen/Auflegen. Bei ankommenden Anruf einmal tippen.

 

Tragekomfort, Verarbeitung & Design

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Im Ohr
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Kopfhörer

Das Design der Stöpsel ist schlicht und schick. Die Länge beträgt etwa 3,5 cm und ein Stöpsel wiegt um die 5-6 Gramm. Jeder Kopfhörer besitzt eine LED auf der Außenseite und diese LEDs blinken auch ca. alle 5 Sekunden im Betrieb. Die Kopfhörer, nicht die Schale, sind IPX4 geschützt. Das bedeutet ein Schutz gegen allseitiges Spritzwasser. Es liegen auch hier, wie so oft, Polster in drei Größen bei (S/M/L). Ich habe für mich mal wieder die kleinsten Polster gewählt.

Generell wirken die Kopfhörer solide verarbeitet und sie bestehen aus Kunststoff. Auf der Außenseite des Auslegers ist das Logo abgedruckt. Es gibt auch mehrere Mikrofone, laut Angabe drei. Eins konnte ich unten am Ausleger ausmachen und ein zweites befindet sich auf der Innenseite.

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Maße
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Ohrpolstergrößen

Der Ladekoffer hat einen Durchmesser von um die 7 cm und wiegt mit eingelegten Kopfhörern ca. 92 Gramm. Was beim Ladekoffer schick und recht selten ist, wäre das Ledermaterial. Dabei handelt es sich vermutlich um Kunstleder. Der Koffer selbst ist an das Design einer alten Taschenuhr angelehnt und das Aufziehrädchen ist der Knopf um den Koffer zu öffnen. Auf dem Deckel oben ist das Logo noch eingeprägt und dort verläuft euch ein Ring mit glänzender Oberfläche. Der Öffnungsknopf und die Halterungsöse sind aus Metall.

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Uhrendesign
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Ladekoffer

An dieser Öse kann eine Schnur bzw. die mitgelieferte Trageschlaufe befestigt werden. Theoretisch kann man die Box also um den Hals tragen. Als Verschluss haben wir keinen Magnetverschluss sondern einen klassischen Riegel. Die Lademulden sind aber magnetisch. Die Ladeschale ist durch diese Bauweise etwas größer als bei anderen Modellen. 

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Durchmesser
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Schlaufe und Knopf

Der Tragekomfort gefällt mir sehr gut, weil die Form bei mir generell sehr gut bzw. nahezu perfekt in den Ohrknorpel passt. Ich bin mit dem Kopfhörer auch herumgehüpft und durchs Haus gejoggt, alles hält. Vom Tragekomfort und vom Halt gefällt er mir definitiv sehr gut. Für ein Modell ohne Hooks hält er wirklich sehr gut.

 

ANC(Active Noise Cancelling) 

Beim ANC habe ich nur ein, so gut wie unhörbares Rauschen, hören können. Dieses stört mich aber nicht bei einem Hörbuch. Das ANC macht allerdings so einen leichten Druck auf den Ohren. Wie immer teste ich das ANC mit meinen vier Störgeräuschen.

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Offen
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Band

 

Flugzeuggeräusch 67 db an meiner Position

Das Geräusch wird sehr hell. Die störenden tiefen Frequenzen sind komplett weggefiltert. Gefühlt ist das Geräusch nur noch halb so stark zu hören. Wenn ich jetzt noch "Suzanne Vegas Gypsy" anschalte, dann höre ich nichts mehr von der Umgebung.

Propellerflugzeug

Das sehr tiefe Brummen wird gefiltert. Das Flattern der Rotoren ist aber noch deutlich da. Ein ganz kleiner Teil der tiefen Frequenzen, durch den Rotor bedingt, ist auch noch da. Gefühlt wird auch hier das Geräusch vom Störfaktor her, halbiert.

Zug

Auch hier wird das Geräusch heller und tiefe Frequenzen werden gefiltert. Alles hört sich heller an, so wie helles Wasserrauschen, das weiter weg ist. Auch hier ist die Reduktion gefühlt bei 50%.

Gespräche

Gefühlt sind das auch hier 50%. Alles klingt heller. Die Stimmen sind aber noch deutlich da.

 

Bei einem InEar-Kopfhörer dämpft die Bauweise allein schon etwas. Mit aktiviertem ANC und Musik höre ich von der Umgebung nichts mehr. Das ANC kann nicht mit einem Bose QC35 oder dem Sony XM4 mithalten, was ich aber auch nicht erwartet habe. Es ist eine nette Beigabe und reduziert vor allem die tiefen Frequenzen stark. Die stören auch am meisten.

 

Klang 

Der PaMu Quiet verfügt zunächst einmal über aptX wodurch er eine höhere Datenrate als SBC erreicht. Außerdem sorgt aptX dafür, dass Ton und Bild auf jeden Fall Lippensychron sind. Ich kann keinen klanglichen Unterschied feststellen, wenn ANC an oder aus ist.

"Suzanne Vegas Gypsy" klingt schön sauber klar und neutral abgestimmt. Auch die Bassdrum hat Tiefe und klingt vom Bass her kräftig. "Where is my Mind" in der Pianoversion klingt klar, sauber und schön abgestimmt. "Bullet for my valentines" "Waking the Deamon" gefällt mir von der Abstimmung auch. Der Bass ist wirklich schön kräftig und die Höhen der E-Gitarren sind nicht zu dominant. Die Bassspur von "Better of alone" ist kräftig, tief und präzise. "Dr Dre´s" "The next Episode" gefällt mir auch sehr gut. Der Bass ist wirklich kräftig und tief. Aber auch die Vocals und HiHats überzeugen. Sehr gut für Rap und Hip-Hop. "Avicii´s" "Wake me up" klingt wirklich gut. Vor allem der Anfang ist nicht irgendwie in den Höhen übersteuert. Die Bassspur ist schön kräftig mit einem warmen tiefen Bass.

Ich habe im Training noch ein bisschen mehr basslastige Powermusik angehört. Der Bass ist schon wirklich kräftig, warm und tief. Vom Klang gefällt mir der PaMu Quiet wirklich sehr gut. Bei einem Preis von um die 100€ wäre alles andere aber auch inakzeptabel gewesen.

 

Mikrofontest

Die Mikrofonqualität gefällt mir gut, aber hört selbst, denn oben im Video gibt es eine Testaufnahme, siehe Zeitstempel.

 

App

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PaMu App
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App

Die App habe ich mir auch einmal kurz angeschaut. Siehe Video oben, Zeitstempel.

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.padmate.pamu&hl=de

Info: Die App muss erst gestartet werden nach dem der Köpfer aktiv ist. Läuft diese bereits und war zuvor verbunden, so funktionieren bei mir Settings nicht, wenn ich sie antippe. Kurzfassung. Kopfhörer an, App anschalten, links wählen, fertig.

 

Technische Daten

PaMu Quiet im Test
Title PaMu Quiet im Test - Kabelloser InEar Kopfhörer mit ANC und App
Hersteller Bluetooth-Kopfhörer, PaMu
Preis 50 - 100 EUR
Übetragungstechnik Bluetooth
Geräuschreduzierung(ANC) Ja
Ladestation Ja
Betriebszeit 3
Ladezeit ca. 2 Stunden
Zusammenfalten Nein
Ohrpolstermaterial Gummi
Audio-Übertragungsbereich
Geräuschpegelabstand
Impedanz
Klirrfaktor bei 1KHz
Modulationsart
Reichweite (Meter) 10
Schalldruckpegel bei 1 kHz
Stromversorgung
Surround Nein
Trägerfrequenz 2,4 GHz
Wandlerprinzip
Sonstiges
  • Firma Padmate: Pamu
  • Interner Modellname T10
  • Modellname Pamu Quiet
  • Bluetooth 5.0
  • aptX
  • CVC 8.0
  • Chipsatz: Qualcomm QCC5124 und ams3460
  • Treiber: 10 mm PEN + Titan
  • IPX4
  • Mikrofon-Hersteller: Knowles
  • Mikrofone: 3
  • ANC: Hybrid
  • Firmware 1.3.6 bei diesem Test 

 

Fazit

Der PaMu Quiet kostet momentan um die 120$ bzw. 100€. Damit ist er schon ein InEar-Kopfhörer im höheren Preisbereich. Die Marke war mir bis jetzt nicht bekannt, aber der Kopfhörer kann mit großen Marken wie Sony oder JBL mithalten.

Tragekomfort sowie Klang gefallen mir wirklich sehr gut. Das ANC ist ok, aber nicht mit den großen teuren Topmodellen wie dem Sony XM3/MX4 oder ähnlichen Modellen, vergleichbar. Der Ladekoffer ist hier etwas größer als bei anderen Modellen, passt aber immer noch in eine Hosentasche. Was hier ein Alleinstellungsmerkmal ist, ist das schicke Taschenuhrdesign und die Metallöse an der wir die mitgelieferte Trageschnur befestigen können. Das Mikrofon kann sich auch sehen lassen wie ich finde. Die zugehörige App ist auch interessant, da wir hier die Touchfläche individuell konfigurieren können. In dem Ausmaß habe ich das bisher noch nicht gesehen. Außerdem ermöglicht die App auch Firmwareupdates.

Das war ein weiterer Testbericht von mir für dich und ich hoffe er hat dir weitergeholfen. 

 

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Produkt Tags
Tragekomfort:
6
Verarbeitung:
5
Ausstattung:
6
Tonqualität:
6
Preis/Leistung:
5
Gesamtwertung:5.60 von 6 Punkten

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