JBL TUNE 220 im Test
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Letze Woche gab es den JBL TUNE 120 und heute teste ich, wie angekündigt, den JBL TUNE 220 TWS.

 

 

Lieferumfang des JBL TUNE 220

Der JBL TUNE 220 TWS

Im Lieferumfang haben wir:

  • Kopfhörer
  • Ladeschale
  • Kurzes Micro-USB Ladekabel, ca 17 cm
  • Anleitungen

In folgendem Video zeige ich euch alles, es gibt einen Mikrofontest und mehr.

Kapitel

  • 00:12 Unboxing
  • 04:36 Aufladen & Pairing
  • 06:21 Bedienelemente
  • 06:52 Tragekomfort, Design & Verarbeitung
  • 08:53 Klang
  • 11:36 Mikrofontest
  • 13:07 Fazit

 

Aufladen & Pairing

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Aufladen
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Lade-LEDs

Die Ladeschale verfügt über einen 410 mAh Akku und diese habe ich im ersten Schritt, mit eingelegten Kopfhörern, an den Strom angeschlossen. Es handelt sich um ein Micro-USB-Kabel. Der Ladevorgang des Ladeetuis selbst benötigt um die drei Stunden. Die LEDs in der Schale blinken beim Ladevorgang. Insgesamt gibt es drei Stück.  Wenn der Akku voll ist so erlöschen sie. Theoretisch reicht der Akku der Ladebox für bis zu viermaliges Aufladen der Kopfhörer. Wenn wir die Kopfhörer einlegen, dann blinkt auch hier eine LED am Kopfhörer und auch diese erlischt, wenn er voll geladen ist. Gefühlt hat der Ladevorgang etwas über eine Stunde gebraucht.

Die Kopfhörer selbst haben laut Angabe nur einen 22 mAh Akku verbaut. Bis jetzt ist das die geringste Kapazität die ich bei einem InEar Kopfhörer je gesehen habe. Da wundert es auch nicht, dass die Spielzeit offiziell nur 3 Stunden beträgt. Der TUNE 120 kam auf um die 4 Stunden. In meinem Praxistest bei 70-80% Lautstärke bin ich aber nur auf 2 Stunden und 40 Minuten gekommen gekommen.

Wenn wir die Kopfhörer jetzt aus der Schale nehmen dann verbinden sie sich entweder automatisch oder, wenn sie noch nie mit einem Gerät verbunden waren, dann begeben sie sich automatisch in den Pairingmodus. Die LED am rechten Ohrstöpsel, das ist der mit dem roten Punkt, beginnt jetzt blau zu blinken.

Nun wählen wir wie immer den Kopfhörer in den Bluetootheinstellungen aus, los gehts.

 

Bedienelemente

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Im Ohr
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Mechanische Tasten

Der JBL Tune 220 besitzt jeweils eine schmale, schlanke mechanische Taste auf der Außenseite.

  1. Zwei Sekunden drücken und halten schaltet die Kopfhörer ein.
  2. Fünf Sekunden drücken und halten schaltet sie dagegen aus.

Ist aber an sich nicht nötig, da sich dieser Kopfhörer auch automatisch abschaltet, wenn wir ihn in die Schale einlegen. Beim Herausnehmen schaltet er sich an und verbindet sich automatisch wieder.

  •  Links einmal drücken springt ein Lied vor.
  •  Links zweimal drücken springt zurück.
  •  Rechts einmal drücken pausiert oder setzt die Musik fort
  •  Bei Anrufen drücken wir rechts zum annehmen oder auflegen.
  •  Drücken wir drei Sekunden so wird das Mikrofon stummgeschaltet.

 

Tragekomfort, Design und Verarbeitung

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Sitz im Ohr
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Tragekomfort

Der JBL Tune 220 sitzt sehr angenehm und locker im Ohr. Mit locker meine ich nicht, locker im sinne von "das er gleich herausfällt" sondern angenehm. Also am Gehörgang gibt es keinen Druck durch Polster die wir eindrücken müssten. Das sieht man aber auch visuell an der Bauweise. Der Halt kommt hauptsächlich durch den Ohrknorpel. In den Gehörgang eingeführt wird hier nichts.  Dafür schirmen die Kopfhörer nach außen aber kaum ab. Das hat eben alles Vor- und Nachteile. Entscheidet das einfach für euren Anwendungsfall.

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JBL TUNE 220 TWS
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TWS Kopfhörer

In der Anleitung steht, dass die Kopfhörer nicht direkt nach unten zeigen sollen, sondern leicht schräg nach vorne. So tragen die sich bei mir auch am besten und der Treiber zeigt so optimal auf den Gehörgang. Vom Halt her erinnern die InEars eben an die bekannten Airpods. Ich bin damit herumgehüpft und durchs Haus gerannt. Bei mir halten sie. Auf Dauer z.B beim Joggen besteht jedoch die Gefahr, dass sie herausfallen, wenn euer Ohrknorpel drumherum nicht eng genug ist. Ihr versteht was ich meine? Je nach Ohrknorpelform ist der Klemmeffekt eben stärker oder schwächer.

Wie ihr auf den Fotos sehen könnt habe ich seitlich etwas Bart. Wenn ich mich stärker bewege, dann kratzt dieser am Ausleger des Kopfhörers und das hört man dann als Kratzen im Kopfhörer.

Die Kopfhörer wiegen pro Stöpsel ca. 5 Gramm. Die Ladeschale kommt ohne Stöpsel auf etwa 46 Gramm. Der Verschluss der Ladeschale ist magnetisch. Damit die Kopfhörer gut in den Lademulden sitzen und den Kontakt halten sind auch diese magnetisch. Im Gegensatz zum Ladeetui des TUNE 120 ist dieses hier deutlich kompakter. Außen gibt es keine LEDs und die Ladebox ist mit samtartigen Gummi überzogen. Auch hier besteht das Gelenk des Deckels aus Metall.

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Ladeschale
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Gelenk Rückseite

Der Ladeanschluss ist offen, allerdings ist das bei den meisten Modellen so. Der TUNE 120 besaß eine Schutzklappe. Die InEar Kopfhörer an sich wirken schick und schlicht. Im Betrieb blinkt hier auch keine LED.

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Ladeanschluss
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Maße

 

 

Klang

Ich kann hier kein Grundrauschen feststellen. Mein aktuelles Hörbuch musste ich aber auch fast auf Maximallautstärke stellen, so um die 90%. Bei Musik habe ich die Lautstärke auf 70-80% gestellt. Beim TUNE 120 entsprach das 60% Lautstärke.

Wer also extrem laut hört der wird hier ein Problem mit der maximalen Lautstärke bekommen. Nicht, das ich das empfehlen würde aber eben als Hinweis. Außerdem schirmt der 220 Lärm von außen nicht so gut ab wie der 120.  Der Klang ist wirklich sehr gut und klingt sauber und neutral abgestimmt. Bass, Höhen und Mitten sind gut verteilt. Der Bass könnte etwas stärker sein, vor allem wenn ihr viel Rap oder andere basslastige Musik hört. Das liegt aber auch an der Bauform, weil wir hier keine so hohe Abschirmung haben wie beispielsweise beim TUNE 120.

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Ladekontakte
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Roter und blauer Punkt für R und L

"Suzanne Vegas Gypsy" klingt sauber klar und deutlich. Generell klingt dieser Song hier harmonisch und klar. Ihre Stimme tritt klar und deutlich hervor und auch die Instrumente sind gut zu separieren. "Bullet for my valentines" "Waking the Deamon klingt auch gut, die E-Gitarren sind besonders klar in den Höhen. Der Bass könnte meinem Empfinden nach etwas stärker sein. Die Basspur von "Better of Alone" ist sauber, aber nicht ganz so kräftig. Bass ist natürlich trotzdem da. Kommen wir zu "Dr Dre´s" "The next Episode". Die "Hi-Hat" ist etwas präsenter und der Bass nicht so kräftig wie beim TUNE 120. Die Vocals sind klar und deutlich. Nehmen wir noch einen weiteren Track, "Avici Wake Me Up". Die oberen Höhen sind mir wieder leicht zu stark, die Gitarre ist klar und präsent. Die Basspur ist da, wenn auch etwas zurückhaltender als bei vielen anderen InEar Modellen. Zum Schluss noch ein klassisches Stück, die Pianoversion von "Where is my Mind". Das Klavier klingt sauber und klar. Hier stört nichts in den Höhen. Der Bass ist hier genau richtig. Das Stück klingt sauber, neutral und klar.

Der Klang ist neutral abgestimmt würde ich sagen. Oft wird ja der Bass verstärkt, weil die Meisten das eben mögen. Rapfans oder Fans von allgemein basslastiger Musik könnte der Bass zu schwach sein. Wer allerdings neutraleren Klang bevorzugt dem könnte genau dies gefallen. Für Hörbücher abends im Bett finde ich den Kopfhörer sehr geeignet, da er bequem ist und auch kein wirkliches Grundrauschen zu hören ist. Das Modell könnte auch etwas für Leute sein, die sanftere Musik wie Klassik hören oder eben Musik neutraler möchten ohne das der Bass "knallt".

 

Technische Daten

JBL TUNE 220 im Test
Title JBL TUNE 220 im Test - Bequem und ohne Grundrauschen
Hersteller Bluetooth-Kopfhörer, JBL
Preis 50 - 100 EUR
Übetragungstechnik Bluetooth
Geräuschreduzierung(ANC) Nein
Ladestation Ja
Betriebszeit 3
Ladezeit ca. 1-2 Stunden
Zusammenfalten Nein
Ohrpolstermaterial unbekannt
Audio-Übertragungsbereich 20-20000 Hz
Geräuschpegelabstand
Impedanz
Klirrfaktor bei 1KHz
Modulationsart
Reichweite (Meter) 10
Schalldruckpegel bei 1 kHz
Stromversorgung interner 22 mAh Akku
Surround Nein
Trägerfrequenz 2,4 GHz
Wandlerprinzip
Sonstiges
  • Bluetooth-Version: 5.0
  • Treibergröße: 12mm
  • Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB)105
  • Dynamischer Frequenzgang: 20 Hz – 20 kHz
  • Impedanz: 32 Ohm
  • Bluetooth-Profile: A2DP 1.3, AVRCP 1.5, HFP 1.6
  • Bluetooth-Frequenz: 2.402 GHz – 2.48 GHz
  • Bluetooth-Übertragugsmodulation: GFSK/ ­/4DQPSK/ 8DPSK
  • Bluetooth-Übertragungsleistung: 11 dBm
  • Lithium-ion battery: (22 mA/3.85 V)
  • Ladeschale: Lithium-ion battery (410 mAh / 3.85 V )

 

Mikrofontest

Das Mikrofon macht einen wirklich guten Eindruck. Wie immer gibt es oben im Video einen Mikrofontest an meine Motorola Moto G4.

 

Fazit

Der JBL TUNE 220 TWS kostet fast genau so viel wie der TUNE 120. Der Preisunterschied ist nur minimal. Die Bauform unterscheidet sich massiv. Die Laufzeit des Tune 120 ist mit etwas über 4 Stunden auch deutlich länger, denn der 220 hält nur etwas über 2,5 Stunden. 

Der Tragekomfort des 220 ist wirklich angenehm, durch die Bauweise ist der Halt aber auch lockerer. Bei starker Bewegung haben wir also hier wie immer die Gefahr, dass er herausfallen könnte. Wer die Ladeschale gerne in der Hosentasche herumträgt der findet beim TUNE 220 eine deutlich kleinere vor als beim 120. Klanglich sind beide gut, der 220 ist aber neutraler, besitzt weniger Bass und hat kein Grundrauschen. Die Abschirmung nach außen ist beim 120 dagegen deutlich besser und der Bass kräftiger.

Den JBL TUNE 220 gibt es mehreren Farben. Ich bevorzuge allerdings immer Schwarz. Zur Schweiß- oder Wasserfestigkeit habe ich beim 120 so wie beim 220 leider nichts gefunden, vermute aber das beide schweißresistent sind.
Als alternative fällt mir auch hier wieder der Earfun AIR ein, den ich vor einigen Wochen getestet habe. Einfach den Test lesen oder das Video anschauen.

Beide Modelle haben ihre Berechtigung und die genannten Vor- und Nachteile. Jetzt wisst ihr Bescheid. Das war ein weiterer Testbericht von mir für euch und ich hoffe er hilft dir weiter.

 

Über den Autor

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ich

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Tragekomfort:
6
Verarbeitung:
5
Ausstattung:
5
Tonqualität:
5
Preis/Leistung:
5
Gesamtwertung:5.20 von 6 Punkten
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